Dichtring für Ölablassschraube besser aus Kupfer oder Stahl?

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    • Dichtring für Ölablassschraube besser aus Kupfer oder Stahl?

      Der bei mir original bei VW verwendete Dichtring N 013 815 7 besteht ja aus gerolltem Stahl. Ein ähnlicher Nachbau ist z.B. der FEBI BILSTEIN Dichtring 39733. Den habe ich das letzte Mal auch problemlos verwendet.

      Allerdings hat nun der 2. und 3. als Vorrat zur Seite gelegte dieser Stahldichtringe angefangen an einer Stelle zu rosten.

      Daher wollte ich hier einmal fragen, ob einer von Euch schon mal am Golf 7 Benziner einen Dichtring aus Kupfer verwendet hat, z.B. den VW Original Artikel N 013 815 6 oder ein Äquivalent, z.B. ELRING 813.036.

      Die könnten natürlich nicht rosten.

      Aber sind die genauso gut dicht oder halten die vielleicht dem geforderten Drehmoment von 30 Nm der Ölablassschraube nicht stand?

      Was sagt ihr dazu?

      Gruß
      Frank

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    • Neu

      Vorne weg : Daß man als Dichtring einen mit hartem Material verwendet, das habe ich nie verstanden. Zumal die gefrästen Dichtsitze an der Wanne nicht immer die glatteste Oberfläche aufweisen. Dichtungen sind immer weicher wie die Schraube, damit sie sich quetschen und anpassen können.

      Kupfer oder Alu. Habe beide in meinen 6 Jahrzehnten als Autoschrauber verwendet und nie ein Problem damit gehabt.
      Ich weiß - Spannungsreihe. Das ist aber an einem öligen Dichtsitz und relativ kurzer Verschraubungszeit nicht von Bedeutung. Eine Ölablaßschraube wird in der Betriebszeit eines Autos wohl nicht eine Lebensdauerverschraubung sein .

    • Neu

      Alu oder Kupfer - beides ist gleich gut. Denn alle haben ein weiches Material. Darauf kommt es an.

      Sieht der alte Dichtring glatt aus kann man den weiter verwenden. Er preßt und fügt sich wieder an. So wie das gedacht ist.
      Auch die alte Schraube ist wieder verwendbar. Die ist so stark, daß das Gewinde viel früher ausreißt wie die Schraube abbricht.

      Eigentlich ist unsere Diskussion überflüssig. Wenn man genau drüber nachdenkt. Findet sich aber immer wieder in Foren.
      Na ja - der Deutsche ist eben ängstlich.
      ... und jedes Mal eine neue Schraube mit Scheibe ( Centbetrag ) für mehrere Euros zu verkaufen - Kleinvieh macht auch Mist :thumbsup:

    • Neu

      Alu oder Kupfer war hier eigentlich nicht die Frage, sondern Stahl oder Kupfer. Alu rostet nun mal nicht und die von VW verwendeten Dichtringe sind definitiv aus Stahlblech.

      Trotzdem vielen Dank für den Response. Bei all meinen vorherigen Autos waren es auch immer Kupferdichtungen, allerdings keine gefüllten Dichtringe.

      Ich werde beim nächsten Ölwechsel mal gefüllte Kupferdichtringe verwenden und hoffe, dass das Drehmoment von 30 Nm diese nicht überfordert.

    • Neu

      Mal vorneweg : Ich will ja keinen dazu animieren, einen gebrauchten Dichtring wieder zu verwenden.

      Aber warum sollte ein einwandfrei planer, unverbogener Dichtring aus Weichmetall nicht genauso wieder verwendbar sein ?
      Nur weil er nicht " neu " ist ?

      Ich habe es jedenfalls schon probiert und es war tadellos dicht.

      Nebenbei: Ein Dichtring aus Stahl wird an einer Ölwanne verschraubt wohl nie durchrosten ...

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      7golf schrieb:

      Aber warum sollte ein einwandfrei planer, unverbogener Dichtring aus Weichmetall nicht genauso wieder verwendbar sein ?
      ... weil ein gefüllter Dichtring nach der Verwendung nicht mehr unverbogen ist. Das ist das Wesen eines gefüllten Dichtrings, dass er sich massiv verformt bei der Verwendung.

      Wahrscheinlich reden wir aneinander vorbei und Du kennst nur die flachen Kupferdichtungen die z.B. noch beim Golf 5 verwendet wurden, kann das sein?
    • Neu

      An den " gefüllten " Dichtring dachte ich schon. Erwähnte ihn aber nicht, weil der eigentlich wenig verwendet wird. In den Angebotsecken der Baumärkte sieht man immer die massiven Kupferringe. Kann sein, daß ich den beim Golf 5 her verwendete. Es liegen bei mir noch welche herum.
      Natürlich - ich habe auch einen Vorat neuer Ringe.

      Habe aber den Gefüllten auch bereits verwendet. Funktioniert.

      Man muß lediglich darauf achten, daß die flachgedrückte Seite ohne Spalt zur Ölwanne hin zeigt. Dann ist das genau so wie ein massiver Ring.
      Die trockene Schraubenseite preßt dann auf die Seite mit dem Spalt.
      Aber vermutlich würde das anders rum auch gehen. Denn die geteilte Fläche hat ja auch zwei durchgehende Auflageflächen, welche breit genug sind.

      Na ja, unsere Diskussion ist eher technisch-philosophischer Natur. In Entwicklungsländern, wo jeder Cent für einen klammen Autohalter zählt, wird man das eher pragmatischer sehen wie in den noch reicheren Ländern.