Welches Öl, für welchen Motor/Getriebe?

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    • raven761 schrieb:

      akretsche schrieb:

      Aber jetzt wo ich hier das alles lese das Castrol nicht soo toll ist wie manche andere bin ich am überlegen ob ich etwas anderes hole für Februar
      Vorsicht! Es gab absolut keine Fakten die das unterstreichen. Ich habe auch keine Belege für ein schlechtes Verhalten des Castrol Öls im Internet finden können. Wenn jemand welche hat, dann bitte her damit.
      Die einzigen brauchbaren Langzeiterfahrungen des Castrol Öls konnte ich hier finden: Castrol 0W20 Langzeitanalyse
      Castrol mag ja auch nicht schlecht sein, aber eben wie oben beschrieben gibt es andere Hersteller, die günstiger und besser sind. Das kannst du @raven761 vergleichen, wenn du z.b. Frischölanalysen, oder Herstellerangaben untereinander vergleichst. Daran siehst du, dass es Hersteller gibt, die mit mehr, oder besseren Additiven arbeiten. Und da hast du deine Fakten.
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    • rup schrieb:

      Castrol mag ja auch nicht schlecht sein, aber eben wie oben beschrieben gibt es andere Hersteller, die günstiger und besser sind. Das kannst du @raven761 vergleichen, wenn du z.b. Frischölanalysen, oder Herstellerangaben untereinander vergleichst. Daran siehst du, dass es Hersteller gibt, die mit mehr, oder besseren Additiven arbeiten. Und da hast du deine Fakten.
      Bei den Additiven wär ich vorsichtig, denn da schlüsseln die Frischölanalysen einfach einzelne chemischen Elemente auf. Der oil-club interpretiert da gerne viel rein bzw. zieht da viele Schlüsse, aber naja - meine Kritik dazu steht ja schon auf den vorherigen Seiten. Aber man sieht nicht nur, dass mit anderen Additiven bzw. Additivpaketen gearbeitet wurde, sondern auch mit andere (hochwertigeren) Grundölen bzw. Grundölmischungen. Aber der Kern deiner Aussage ist absolut richtig. Castrol produziert halt auf Masse und lässt sich den Namen bezahlen. Andere Ölhersteller verkaufen sich über Qualität und geben die niedrigere Marge an den Endkunden weiter.

      Gruß Casey

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von casey1234 ()

    • rup schrieb:

      Das kannst du @raven761 vergleichen, wenn du z.b. Frischölanalysen, oder Herstellerangaben untereinander vergleichst. Daran siehst du, dass es Hersteller gibt, die mit mehr, oder besseren Additiven arbeiten. Und da hast du deine Fakten.
      Das raff ich jetzt aber nicht. Nach Ansicht von casey1234 sind Frischölanalysen nicht sinnvoll. Und Additive können in den Analysen gar nicht ausgemacht werden. Und wieso sollen mehr Additive mehr bringen? Und woher soll ich denn wissen, welche Additive wirklich sinnvoll sind oder doch nur ein Marketinggag?
    • So wie ich es verstanden habe, sagte @casey1234, dass man anhand der FÖA nicht sagen kann, ob explizit dieses Öl gut oder schlecht ist. Aber er hat ja gerade oben geschrieben, dass man sieht aus welchen Substanzen das Öl zusammengesetzt ist und man es dadurch mit anderen Ölen vergleichen kann.

      Ein Festschmierstoff (Additiv), der nur wenig, oder garnicht im Öl vorhanden ist (z.b. Castrol) zeigt doch schon in der FÖA wie gut/schlecht das Öl im Gegensatz zu anderen Ölen ist.

      Es ist klar, dass nicht alle Additive bei einer Analyse für den "Normalsterblichen" dargelegt werden. Da erstens nicht alle Firmen, die Analysen anbieten, alle Additive finden können.
      Und zweitens es für den Hobbyschrauber sicherlich nicht mehr bezahlbar ist.

      Über die Additive und ihre Anzahl, oder Dosierung kann doch bestimmt n4rf etwas dazu beitragen.

      Wie findest du @n4rf die hohen Dosierungen von öllöslichen Schmierstoffefen und Festschmierstoffen z.b. ala Bo, Wo, Mo, hBn, Ws2, oder MoS2 in Ölen?
      Wie macht sich der jeweilige Schmierstoff im Motor bemerkbar?
      Kann man mit zuviel auch einen negativen Effekt erzielen?

      Gruß rup

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von rup ()

    • rup schrieb:

      So wie ich es verstanden habe, sagte @casey1234, dass man anhand der FÖA nicht sagen kann, ob explizit dieses Öl gut oder schlecht ist. Aber er hat ja gerade oben geschrieben, dass man sieht aus welchen Substanzen das Öl zusammengesetzt ist und man es dadurch mit anderen Ölen vergleichen kann.

      Ein Festschmierstoff (Additiv), der nur wenig, oder garnicht im Öl vorhanden ist (z.b. Castrol) zeigt doch schon in der FÖA wie gut/schlecht das Öl im Gegensatz zu anderen Ölen ist.

      Es ist klar, dass nicht alle Additive bei einer Analyse für den "Normalsterblichen" dargelegt werden. Da erstens nicht alle Firmen, die Analysen anbieten, alle Additive finden können.
      Und zweitens es für den Hobbyschrauber sicherlich nicht mehr bezahlbar ist.

      Über die Additive und ihre Anzahl, oder Dosierung kann doch bestimmt n4rf etwas dazu beitragen.

      Wie findest du @n4rf die hohen Dosierungen von öllöslichen Schmierstoffefen und Festschmierstoffen z.b. ala Bo, Wo, Mo, hBn, Ws2, oder MoS2 in Ölen?
      Wie macht sich der jeweilige Schmierstoff im Motor bemerkbar?
      Kann man mit zuviel auch einen negativen Effekt erzielen?

      Gruß rup
      Mit den üblichen Ölanalysen wird der Eindruck erweckt (und wenn man in dem erwähnten Forum liest, wird das auch genau so angewendet), dass lediglich die einzelnen Elemente einen Einfluss haben. Der eine hat mehr oder weniger Magnesium, Kalzium oder was weiß ich nicht was.
      Zählt man die ppm oder mg/kg zusammen. Das bedeutet zwar nicht, dass es nichts ausmacht (Additive sind immer in sehr geringen Dosen drin), aber es ist eben schon noch sehr viel "Platz" für Sachen, die nicht rein über das chemische Element definiert sind.
      Es ist eigentlich sogar nahezu nichts über das Element allein definiert. Pures Quecksilber ist z.B. immer giftig. Es gibt aber eine riesige Menge an medizinischen Anwendungen, wo es als Teil eines Moleküls sehr sehr gut für den Menschen ist. Auch wenn Impfgegner was anderes sagen. Vielleicht sollten die beiden Parteien sich zusammen tun :D
      Und Additive sind eben nicht nur Feststoffe. Ich weiß nicht, ob es überhaupt wirkliche Feststoffe gibt. Kann genauso gut sein, dass die Sachen nur als Teil von Molekülen vorhanden sind. Sonst könnte ich ja auch einfach etwas Kalzium oder Magnesium in mein Öl schmeißen.
      Festschmierstoffe sind in Lagerschalen vertreten. Da sind die toll für den Motorstart oder wenn sonst mal kein Öl da ist.
      Welchen Effekt irgendein bestimmtes Element oder Molekül im Motor hat weiß ich nicht. Ob man aus den Werten der üblichen Ölanalyse einen Schluss auf die Ölqualität im Vergleich zu anderen Ölen ziehen kann, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Meine Vermutung ist, dass man das nicht kann, da es extrem viele Informationen über das Öl gibt, die man damit nicht sieht. Gibt ja immer mal Berichte, was die Ölpartner in der F1 in ihren Laboren an der Strecke so machen. Meine da schonmal ein Massenspektrometer und andere Geräte die Moleküle und nicht nur Elemente identifizieren können gesehen zu haben. Machen die vermutlich nicht ohne Grund.
      Ganz ehrlich - ich mache Motorsteuerungen/Kalibrierung und Thermodynamik (also der Motor bis auf die Mechanik). Ich habe die Schnittstelle/Schnittmenge, weil wir eben Motoren auf Motorprüfständen und in Fahrzeugen betreiben und betreuen. Mehr aber auch nicht.
      Wenn bestimmte Zusätze ganz besonders toll und wichtig sind und diese für die Haltbarkeit eines Motors so ausschlaggebend sind, dass sie nicht weggelassen werden können, dann wird man dazu etwas in der entsprechenden allgemeinen Norm oder der spezifischen eines Herstellers finden. Sind die öffentlich einsehbar?
    • kiter schrieb:

      Schaut Bitte mal in die VW Ölnorm diese FORDERT 10-20 Test die direkt mit dem Verschleißbild z.B. der Nockenwelle in einem VERSUCH zuführen sind.
      Dann versteht man auch das der Vergleich von ein paar Werten nichts bringen kann außer einer lebhaften Diskussion.
      Wo findet man die denn?
      Habe mal kurz gegoogelt, da is aber alles komplett mit Ölshops überschwemmt in den Resultaten.
    • Neu

      Mal zum Thema Getriebeöle:

      Ich möchte nach rund 140.000 km mal das Getriebeöl (Handschalter) wechseln. Auch wenn es offiziell nicht erforderlich ist, wird sicher auch das Öl im Getriebe mit der Zeit nicht besser und dann und wann fühlt sich der Schaltvorgang nicht so smooth an. Daher soll also neues rein.

      Das original VW-ÖL hat die Teilenr. G052171A2 bzw. G052512A2 (konnte mehrere Angaben finden, aber es scheint quasi auch irgendwie das gleiche zu sein).

      Zu diesem Öl kann ich allerdings keinerlei Daten finden. Ich nehme an, dass es sich um ein 75W-80 handelt, da zumindest die anderen Hersteller diese Visko für das Öl angeben.


      Da es im Gegensatz zu Motoröl für Getriebeöle kaum Infos gibt, nun die Frage ob ich alternativ das RAVENOL MTF-3 SAE 75W nehmen kann. Bei dem sind beide oben genannten VW-Teilenummern als Freigabe angegeben.

      Vom Wechsel auf Ravenol verspreche ich mir ähnlich wie beim Motoröl einfach ein besseres Öl als das Originale.


      Für eure Erfahrungen und/oder Meinungen bin ich sehr dankbar!


      Edit: Das Addinol MULTI TRANSMISSION FLUID 75W-80 wäre auch noch eine Alternative. Sogar die mit Abstand günstigste mit nicht einmal 12€ für 2 L

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von x3n05 ()